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Tallinns vielfältige Architektur

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Autor: Eduard Kohlhof  •  21.09.2018

Tallinn ist eine kompakte Stadt der Kontraste am Meer, deren wertvolle Perlen der Architektur die mittelalterliche Altstadt, die Verteidigungsanlagen und die Vorstädte mit ihren Holzhäusern sind.

Manche glauben, dass Tallinn mit Helsinki Ähnlichkeit hat; andere werden an Prag erinnert. Im 19. Jhd. wurde unsere Hauptstadt auch das Neapel Nordeuropas genannt. Vor allem ist Tallinn aber Tallinn.

In der Altstadt finden sich hervorragend erhaltene mittelalterliche Kirchen, Gebäude und Festungen. Vor der Altstadt findet sich, das hochmoderne Rotermannviertel, für das Sie nur eine Straße überqueren müssen. Auf der anderen Seite der Altstadt befindet sich die alte Vorstadt Kalamaja (zu Deutsch „Fischhaus“). Sie besteht vor allem aus Holzhäusern, in denen früher Fischer wohnten. Heute handelt es sich um einen der bekanntesten Hipster-Bezirke in Europa. Im Bezirk Kadriorg (Katharinental) finden sich Seite an Seite ein Barockschloss und ein modernes Kunstmuseum. In ihrer Nähe befindet sich jedoch ein malerischer Stadtteil, der bis jetzt den Flair einer Provinzstadt aus dem 19. Jhd. hat. In der Tallinner Innenstadt ist die strenge und ganzheitliche repräsentative Vorkriegsarchitektur der Estnischen Republik mit Gebäuden aus der Sowjetzeit vereint. Im Folgenden finden Sie mehr zu den verschiedenen Architekturstilen in Tallinn. Zum jedem Stil werden Beispiele angeführt, die Sie mit eigenen Augen im Stadtbild bewundern können. 

Gotik

Auf dem Hang des Dombergs (Toompea) gab es schon im 11. Jhd. eine Festung, und in der Nähe des Rathausplatzes befanden sich eine Siedlung sowie ein eingezäunter Markt. In der Nähe gab es zwei Warenhöfe – einen skandinavischen und einen russischen Markt.

Mit der Ankunft der Kreuzritter im Jahre 1219 wurden auf dem Domberg ein Schloss und eine Domkirche errichtet. Eine erste Festungsmauer um den Domberg wurde 1229 angelegt. 1265 wurde die erste Festungsmauer in der Unterstadt auf Wunsch der Königen Margaretha erbaut. Die heute noch erhaltene Festungsmauer stammt aus dem 14. Jhd. Zu dieser Zeit entstand eine Stadt, die aus zwei unabhängigen Teilen bestand: die Hauptstadt Toompea (Domberg bzw. Oberstadt) des estnischen Herzogtums und die Hansestadt Reval in der Unterstadt.

Die wichtigste Periode in der Entwicklung der Tallinner Architektur waren das 13. bis 16. Jhd. Die gotische Architektur Tallinns wurde von der Architektur der Insel Gotland, des Niederrheins, Westfalens und später der Hansestädte und des Deutschen Ordens beeinflusst. Als Besonderheit kam ein einheimisches Baumaterial hinzu: der Kalkstein.

Im 14. Jhd. war aus dem Tallinner Schloss eine der mächtigsten Festungen des Livländischen Ordens geworden. Die Anlage des Schlosses, die architektonische Strenge und Einfachheit machten es zum Vorbild für andere Verteidigungsanlagen der Region. Lediglich die westliche und die nördliche Außenmauer blieben von späteren Umbauten verschont, ebenso drei Türme, von denen ein Turm das Symbol Estland ist: der Lange Hermann (Pikk Hermann).

Im 15. Jhd., in der Spätgotik, entstanden das Rathaus, das Haus der Gilde, Kloster- und Wohngebäude. Charakteristisch sind in die Höhe gezogene Fassaden mit hohen Gauben. Zum Großteil bestanden die Häuser aus zwei Zimmern, einer Diele und Dornse (beheizter Raum). Die Diele – ein großer Raum über zwei Stockwerke mit Ofen an der Rückwand – wurde vor allem als Kontor oder Werkstatt genutzt. Dahinter befand sich die Dornse – ein Wohnraum mit Kaloriferheizung. Das Obergeschoss, der Keller und der Dachboden wurden als Lagerräume genutzt.

Derartige Häuser entstanden zunächst auf der Pikk Str. (Haus der drei Schwestern, Pikk Str. 71), auf der Lai Str. (Haus der drei Brüder, Lai Str. 38, 40, 42) und auf dem Alten Markt (Vater und Sohn, Kuninga Str. 1).

Die Tallinner Altstadt ist Teil des UNESCO-Welterbes als gut erhaltene mittelalterliche Stadt. Es handelt sich nicht nur um eine einzigartige Stadt im Ostseeraum, sondern in ganz Europa.

Beispiele gotischer Architektur in Tallinn:

1. Rathaus (15. Jhd.), Raekoja 1.
2. Domkirche (15. Jhd.), Toom-Kooli 6.
3. Museum des Heiligen Nikolaus = Niguliste-Museum (1420), Niguliste 3.
4. Kirche des Heiligen Olafs = Olaikirche (15. Jhd.), Pikk 65 / Lai 50.
5. Heiliggeistkirche (15. Jhd.), Pühavaimu 2.
6. Haus der Großen Gilde (1417), Pikk 17.
7. Haus der Heiligen Olaigilde (1422), Pikk 24.
8. Klostergebäude der Heiligen Katharina (Dominikaner) (14.–15. Jhd.), Vene 12/14.
9. Neues Leprosenhaus (16. Jhd.), Rüütli 7/9.
10. Pferdemühle (14.–18. Jhd.), Lai 47.
11. Ravelins (Wallschilde) des Heiligen Birgittenklosters (1417), Merivälja tee 18.

Renaissance

Aus der Renaissancezeit sind nur wenige Gebäude erhalten. Ein Beispiel ist das Haus der Schwarzhäupter aus dem Jahre 1597 (Pikk 26). Verzierungen an den Gebäuden, besonders geschnitzte Details und dekorative Gemälde, waren ein Ausdruck der Renaissance in Tallinn.

Barock

Zum Beginn des 17. Jhd. erreicht Tallinn ein neuer Stil – der Barock, genauer der protestantische Barock Nordeuropas. Es handelt sich um einen äußerst maßvollen Stil, dessen Charakteristik Zweckmäßigkeit und Schlichtheit werden.

Im 18. Jhd. findet sich der Barock vor allem in Umbauten. Seit Peter I. bis zur Mitte des 18. Jhd. war der Bau von Steinbauten im gesamten russischen Reich, bis auf Petersburg, verboten.

Die Perle des Tallinner Barocks ist der Rosen-Palast (1670, Pikk 28). Der größte Barockbau im italienischen Stil ist das Schloss Kadriorg, das von Architekt Niccolò Michetti entworfen wurde (1718, A. Weizenbergi 37). Ein weiteres Beispiel ist die Residenz des Gouverneurs und das Gebäude der Provinzregierung, das im Rokoko-Stil mit Elementen des frühen Klassizismus 1773 entstand (Architekt Johann Schulz, Lossi plats 1). Das Stenbock-Haus (1685, Lai 1), das einst A.D. Menshikov gehörte, repräsentiert den holländischen Barock.

Die Fassade des nördlichen Vorraums der Kirche des Heiligen Nikolaus (Nikolaikirche) wurde im 17. Jhd. mit Skulpturen verschönt. Am Ende des Jhd. wurde der Turmhelm im Barockstil umgebaut (Niguliste 3).

Klassizismus

Im Zeitalter des Klassizismus (Ende des 18. Jhd. – Anfang des 19. Jhd.) wurden in der Oberstadt viele Gebäude errichtet; in der Unterstadt hingegen erfolgten zahlreiche Umbauten. Im Zuge dieser Umbauten erhielten viele mittelalterliche Fassaden ein moderndes klassizistisches Äußeres. Auf der Hofseite blieb dabei oft der gotische Stil erhalten.

Die besten Beispiele des Klassizismus in Tallinn: Regierungsgebäude (ca. 1790, Rahukohtu 3), Rosen-Haus (1880, Lai 5), Benckendorff-Haus (1814, Kohtu 8), erster Kuppelbau – Nikolaikirche (1827, Vene 24).

Historismus

Im 19. Jhd. kamen der Historismus und der Eklektizismus in Mode. Erstmals erschienen sie in Tallinn im Gebäude der Kanutengilde (1864, Pikk 20), das anfangs im Tudor-Stil der Gotik erbaut worden war, und im Haus der Estländischen Ritterschaft (1848, Kiriku plats 1). Die Alexander-Newski-Kathedrale (1900, Lossi plats 10) repräsentiert den pseudorussischen Stil. Das Reichmann-Haus (1909, Pikk 21/23) ist das interessanteste Stilbeispiel für den Neo-Manerismus.

Ab der Mitte des 19. Jhd. verändert sich das historische Zentrum lebhaft. Zum Ende des Jhd. wird der Bereich zwischen dem Viru-Platz und dem Tõnisberg intensiv bebaut, und die alte und die neue Stadt wachsen allmählich zusammen.

Dank seines charakteristischen Baumaterials ist die Industriearchitektur der neuen Zeit der der Altstadt ähnlich, so z.B. die Rotermann-Lager und –Fabriken (Rotermanni 8) sowie die Branntwein-Fabrik Rosen (Mere pst 6).

Jugendstil

Anfang des 20. Jhd. erreicht der in Europa verbreitete Jugendstil Tallinn, besonders in der Form des nordeuropäischen Jugendstils, der unter dem Einfluss der finnischen Architektur entstand.

In dieser Zeit arbeiteten in Tallinn die bekannten finnischen Architekten A. Lindgren, G. Gezelius und E. Saarinen. Saarinen schuf 1913 den ersten Gesamtplan der Stadt, der vorsah, dass der Handel aus der Altstadt verlegt werden sollte.

Beispiele für den nordeuropäischen Jugendstil

1. Nationaloper Estonia (1913), Estonia pst 4.
2. Estnisches Dramatheater (1910), Pärnu mnt 5.
3. Saarinen-Haus (1912), Pärnu mnt 10.
4. Arbeiterhaus der Luter-Fabrik (1905), Vana-Lõuna 37.

Die zweite Unterart des Jugendstils, die in Tallinn verbreitet war, war der eklektisch-dekorative Stil, der sog. Rigaer Jugendstil. Dieser ist glamouröser und fällt mit seinen vielen Masken und Verzierungen ins Auge. Ein großartiges Beispiel ist die Drachen-Galerie des Architekten J. Rosenbaum (1910, Pikk 18).

Architektur der Vorkriegszeit in der Estnischen Republik

In diesem Zeitraum erweitert sich die Stadt weiter über die Grenzen der historischen Altstadt hinaus. Es entsteht ein neues Tallinn, die Hauptstadt der Republik Estland.

Die Architektur der 1930er Jahre ist eine Mischung aus Traditionalismus, Funktionalismus, Art déco und dem Klassizismus Nordeuropas. Sie kann leicht erkannt werden und wirkt solide, vor allem wegen der viereckigen Elemente und der damals beliebten braunen oder grauen Töne auf Anthrazitputz. In diesem Jahrzehnt wurden Fassaden oft mit Dolomitpaneelen oder gebrochen Kalkstein bedeckt.

Gerade der Funktionalismus des frühen 20. Jhd. ist, was dem heutige Zentrum Tallinnas nationales Aussehen verlieh.

Mit der Vorkriegsarchitektur der Republik Estland können Sie sich auf dem Tõnismägi und am Rande der Pärnu maantee (Pernauer Landstr.) vertraut machen, ebenso auf der Raua Str. und im Bereich des Polizeiparks.

Beispiele des Funktionalismus

1. Kunsthaus (1934), Vabaduse väljak 6.
2. Gebäude der Tallinner Stadtverwaltung (1935), Vabaduse väljak 7.
3. Tallinner Chilehaus (1936) Roosikrantsi 23 / Pärnu mnt 36.
4. Parlamentsgebäude (Riigikogu hoone) (1922), Lossi plats 1a.
5. Feuerwehrstation (1939), Raua 2.
6. Kapelle des Waldfriedhofs (1937), Kloostrimetsa tee 36.
7. Kapelle des Liiva-Friedhofs (1935), Kalmistu tee 34a.

Sowjetarchitektur

Diese Periode gab der Tallinner Architektur zwei originelle Stile: in den 1940er und 1950er Jahren den stalinistischen Klassizismus sowie den Sowjet-Modernismus in den 1980er Jahren. Die Eigenart der Tallinner Sowjetarchitektur im Vergleich zu den anderen Sowjetrepubliken bestand in ihrer Bürgerlichkeit, weswegen Tallinn auch ein beliebter Filmschauplatz bei Filmemachern war, die das sog. Leben im Westen filmen wollten.

Architektur von 1945-1961

Nach dem Krieg bauten die inmEstland verbliebenen Architekten im Vorkriegsstil. Man kann deutschen Einfluss bemerken: hohe Steindächer sowie der für die 1930er Jahre typische graue oder braun Putz.

1. Gebäude der Akademie der Wissenschaften (1958), Estonia pst 7.
2. Kino Sõprus (1955), Vana-Posti 8.

Bereits zu Beginn der 1950er Jahre verbreitete sich der internationale stalinistische Klassizismus.

Zu dieser Zeit wurden Architekten aus Leningrad nach Tallinn zum Praktikum oder zum Arbeiten geschickt. Diese fügten dem Aussehen der Stadt Sowjetisches hinzu, was diese ideologisch ansehnlicher machte und die stalinistischen Ideen besser symbolisierte, auch wenn es sich um Standardprojekte handelte.

1. Turmhaus (1954), Tartu mnt 24.
2. Offiziershaus der Flotte (1954), Mere pst 5.

Besonders interessant sind aber die in den 1950er und 1960er Jahren bebauten Bezirke Mustamäe, Pirita und Nõmme, die in keiner Weise dem gleichen, was in den anderen Republiken der Sowjetunion gebaut wurde.

Architektur von 1960-1980

Nach dem Beginn der Tauwetter-Periode unter Chruschtschow zu Beginn der 1960er Jahre werden verschiedene Stile in Tallinn erprobt. Es entstehen Bauten, die nicht nur ein Symbol der Stadt, sondern der gesamten Republik werden. Trotz des Eisernen Vorhangs erreichen Estland neueste Trends aus Nordeuropa, besonders aus Finnland. Die Eigenart des Modernismus besteht gerade in dieser Internationalität.

1. Gebäude des Außenministeriums (1968), Islandi väljak 1.
2. Bibliothek der Tallinner Universität (1964), Rävala pst 10.
3. Blumenpavillon und Restaurant Tuljak (1964/1970), Pirita tee 26, Pirita tee 26e.
4. Sängerbühne (1960), Narva maantee 95.
5. Hotel Viru (1972), Viru väljak 4.
6. Haus der Schriftsteller (1963), Harju 1.
7. Maarjamäe-Denkmal (1960/1975), Pirita tee 74.

In den 1980er Jahren entstehen in Tallinn Gebäude im Stil des Brutalismus, von denen der größere Teil für die im Rahmen der Olympischen Spiele von 1980 stattfindende Regatta fertiggestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die Pirita Str. (Pirita tee) mit ihrer Meerespromenade angelegt, die die Innenstadt mit dem Stadtteil Pirita und dem olympischen Segelsportzentrum verbindet.

1. Olympisches Segelsportzentrum Tallinn (1980), Regati pst 1.
2. Hotel Olümpia (1980), Liivalaia 33.
3. Stadthalle (1980), Mere pst. 20.
4. Nationalbibliothek (1992), Tõnismägi 2.

Heutige Architektur in Estland

Nach dem für die 1970er Jahre typischen Zeitraum der Plattenbauten und dem sowjetischen Modernismus der 1980er Jahre machte die damals als vorbildlich angesehene estnische Architektur zum Ende der 1990er Jahre einen entscheidenden Schritt nach vorne.

Die Projekte der letzten Zeit haben das Aussehen der Stadt kardinal verändert. Liebhaber der zeitgenössischen Architektur finden in Tallinn viel zum Bestaunen. Die jetzigen Gebäude spiegeln typische Strömungen in Nordeuropa wider. Charakteristisch sind: Zweckmäßigkeit sowie der Gebrauch moderner, vor allem natürlicher Materialien (besonders Holz) und energiearmer Technologien.

Ein gutes Beispiel ist das Kunstmuseum KUMU (2006, Valge 1). Das Gebäude erhebt sich im wahrsten Sinne des Wortes aus der Erde und passt sich so der steinigen Umgebung an. Auf delikate Weise werden die Grenzen dieses historischen Bezirks verlagert.

Vor dem Hintergrund moderner Gebäude erheben sich in Tallinn auch viele Sakralgebäude. Das neue Kloster der Heiligen Birgitta (2001, Merivälja tee 18) verschmilzt harmonisch mit der Umgebung und setzt neben den Ruinen des Klostergebäudes vom Beginn des 15. Jhd. de facto dessen Traditionen fort. Die Tallinner Synagoge (2007, Karu 16) ist eine interessante Lösung, bei der im Kontrast zum zurückhaltenden Äußeren im Innern ein wunderschönes Interieur beeindruckt.

Neben neuen Projekten werden auch alte Gebäude eifrig renoviert. Viele von diesen versucht man so viel wie möglich zu erhalten.

Im ehemaligen Industriegebiet Rotermann (Rotermanni 8) befindet sich nun ein neuer, konzeptioneller Gebäudekomplex: Moderne Gebäude ergänzen alte Fabriken, weswegen dieser Bezirk im Architekturensemble der Stadt eine zentrale Rolle spielt.

Im Gebäude eines ehemaligen Kraftwerks wurden das Entdeckungszentrum Energia und das Kreativzentrum Kultuurikatel eröffnet (Põhja puiestee 27a).

Eins der neuesten Projekte ist der Wasserflughafen (Lennusadam), ein Schifffahrtsmuseum, das in den ehemaligen Hangars für Wasserflugzeuge aus dem Jahre 1917 eröffnet wurde. Die Hangars sind ein großartiges und seltenes Beispiel für Kuppeln aus Stahlbeton in Estland und dem Rest der Welt (Vesilennuki 6).

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