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Foto von: Patricia Kjällman

Tallinn mit dem eigenen Boot besuchen

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Ein Vorschlag an alle Segler unter Ihnen: Warum besuchen Sie nicht einmal Tallinn mit dem eigenen Boot? Tallinn bietet eine Reihe von gut ausgestatteten Jachthäfen, darunter sogar einen im Stadtzentrum. Also Motor starten, Segel setzen und den Anker lichten!

Jedes Jahr besuchen ca. 10.000 Jachten estnische Häfen. Zwei Drittel der Boote kommen aus dem Ausland, zumeist aus Finnland, aber auch aus Deutschland, Schweden und Lettland.

Die Schiffssaison beginnt im Mai und dauert bis September/Oktober, abhängig von den Wetter- und Eisbedingungen.
Das Segeln benötigt immer gutes Wissen und sorgfältige Planung. Vor der Ostseeüberquerung sollten Sie immer die Wettervorhersage und die Sicherheitsausstattung Ihres Bootes überprüfen. Ein VHF-Radio sollten Sie auch an Bord haben, denn es gibt auf See Zonen, in denen es keine Telefonverbindung gibt.

Der Verkehr ist im Finnischen Meerbusen in jeder Richtung äußerst dicht. Es gibt Passagier- und Frachtschiffe sowie kleinere Schiffe zu jeder Zeit. 

Die estnische Küste ist felsig und seicht, so dass Sie von den markierten Routen und Hafenbereichen nicht abweichen sollten.


Besuchshäfen in Tallinn

Für Gästeboote gibt es in Tallinn mehrere gut ausgestattete Häfen. Die Liegegebühren hängen von der Lage des Hafen, der Größe des Bootes und der Liegedauer ab. In der Gebühr sind in der Regel zumindest die Anlegestelle, die Wasser- und Stromversorgung sowie die Nutzung von Toiletten und Duschen enthalten.

Jeder Hafen verfügt über seine eigene Webseite, auf der die Gebühren, Services und Öffnungszeiten aufgelistet sind. Über die Webseite können Sie auch reservieren und sich über die Ankommensprozeduren erkundigen.


Altstadthafen (Vanasadama Jahisadam) 

Dieser Hafen befindet sich im Herzen Tallinns und bietet insgesamt 110 Anlegestellen. Das Serviceangebot ist umfangreich, und alle Attraktionen und Sehenswürdigkeiten im Zentrum und in der Altstadt befinden sich in unmittelbarer Nähe und lassen sich daher gut zu Fuß erreichen.

Der Hafen befindet sich bei Tallinns hauptsächlichem Passagierhafen, weswegen Sie besonders vorsichtig sein und bei der Ankunft und Abfahrt auf Hinweise und Anweisungen achten müssen. Im Jahre 2018 werden in diesem Bereich auch Bauarbeiten durchgeführt, so dass Sie mit Sonderregelungen rechnen müssen.

Foto von: Toomas Volmer

Noblessner Hafen (Noblessneri Sadam) 

Dieser Hafen, der früher als Peterhafen (Peetri Sadam) bekannt war, verfügt über 50 Anlegeplätze. Die Liegegebühr umfasst die Nutzung der Toiletten und Duschen. Dieser Hafen hat auch ein eigenes Restaurant.

Der Noblessner Hafen befindet sich nur einen kurzen Spaziergang vom Stadtteil Kalamaja entfernt, wo Sie viele unkonventionelle Restaurants, Hipster-Cafés und Designläden vorfinden. Der benachbarte Wasserflughafen (Lennusadam) ist heute ein Museum, das Ihnen alles über das angrenzende Meer, die Seefahrt und Kriegsschiffe im Laufe der Geschichte erzählt.

Foto von: Paul Kuimet

Hafen am Wasserflughafen (Lennusadama Külalissadam)

Der Wasserflughafen hat seine eigene Anlegestelle für 12 Boote. Er wird in naher Zukunft erweitert werden. Besonders große Segelschiffe liegen hier gerne an, und viele Museumsboote wie der 100 Jahre alte Eisbrecher Suur Tõll sind hier untergebracht. Die Lage auf dem Museumsgelände macht diesen Hafen zu etwas ganz Besonderem!

Die Liegegebühr umfasst die Nutzung der Toiletten, der Duschen, der Sauna, der Waschmaschinen und Trockner, WLAN, Strom und Wasser. Essen können Sie im Hafenrestaurant und im Museum. Das Stadtzentrum und die Altstadt sind nur einen Spaziergang entfernt und können auch mit dem öffentlichen Nahverkehr erreicht werden.

Foto von: Rainer Süvirand

Hafen Pirita (Pirita Sadam) 

Der Hafen Pirita befindet sich östlich von Tallinns Stadtzentrum und hat 45 Liegeplätze. In der Nähe befinden sich Läden für Bootsausstattung und Bekleidung. Außerdem finden Sie hier Restaurants und Supermärkte vor. Der Hafen wurde 1980 für die Olympischen Spiele von Moskau eröffnet und war Austragungsort der Segelwettbewerbe. Pirita ist auch heute noch unter Sportseglern beliebt, ist aber auch für seine Sandstrände und sein Spahotel, das immer noch einen olympischen Flair hat, bekannt. Im Stadtteil Pirita gibt stets viele Veranstaltungen.

Foto von: Pirita Harbour

Hafen des Jachtclubs Kalev (Kalevi Jahtklubi Sadam) 

Neben dem Hafen Pirita befindet sich ein kleiner Hafen, der dem Jachtclub Kalev gehört. Er verfügt über 20 Anlegestellen für Gäste. Sie sollten auf jeden Fall vorher anfragen, weil der kleine Hafen während der Segelwettbewerbe sehr schnell voll wird.

Die renovierten Anlegestellen und Einrichtungen sind in bestem Zustand, und das Restaurant ist auch einen Besuch wert.  

Foto von: Kalev Yacht Club Harbour

Haven Kakumäe Hafen (Haven Kakumäe Sadam) 

Tallinns neuester Hafen befindet sich an Tallinns westlicher Stadtgrenze. Für Gäste gibt es ca. 20 Anlegestellen sowie beste Einrichtungen und Dienstleistungen, die fast alle in der Liegegebühr enthalten sind. Der Hafen bietet unterschiedliche Sportmöglichkeiten, von Tennis bis Beach-Volleyball. Oder Sie besuchen den Küstenpark und Strand Kakumäe. Im Estnischen Freilichtmuseum können Sie sich über das traditionelle estnische Landleben informieren. Der Tallinner Zoo und das Einkaufszentrum Rocca al Mare sind ebenfalls in der Nähe. Am Hafen können Sie ein Fahrrad mieten, um dorthin zu gelangen.

In naher Zukunft entstehen in Haven Kakmumäe eine luxuriöse Wohngegend und ein Unterhaltungszentrum.

Foto von: Haven Kakumäe Harbour

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