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Foto von: Toomas Tuul

Stadtzentrum – Rotermannviertel und das moderne Tallinn

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Autor: Terhi Pääskylä-Malmström  •  12.10.2017

Tallinn ist für seine mittelalterliche Altstadt bekannt, aber das ist noch längst nicht alles, was die estnische Hauptstadt zu bieten hat. Willkommen in Tallinns modernem Stadtzentrum!

Platz der Freiheit

Unsere moderne Stadttour startet am Platz der Freiheit (Vabaduse Väljak), der sich direkt neben der Altstadt befindet. Der Platz ist ein beliebter Treffpunkt, der auch Einblicke in Estlands Vergangenheit gewährt.
An beiden Seiten des Platzes befinden sich zwei bemerkenswerte Objekte. Die St. Johanniskirche (Jaani kirik), die in den 1860er Jahren erbaut wurde, hat unter den Kirchen der Stadt viel erlebt. Trotz wiederholter Versuche, sie im letzten Jahrhundert abzureißen, steht sie noch heute. Wer sich für Kirchen interessiert, sollte auch die evangelische Karlskirche (Kaarli kirik), die für das erste estnische Freskogemälde und die größte Kirchenorgel im Land, bekannt ist. Beide Kirchen sind auch beliebte Konzertorte.

An einer Seite des Platzes der Freiheit befindet sich das Denkmal des Unabhängigkeitskrieges, das hoch in den Himmel ragt und uns an Estlands schweren Weg in die Freiheit zwischen 1918 und 1920 erinnert. Der mittelalterliche Kanonenturm Kiek in de Kök ist gleich hinter dem Denkmal zu sehen, und an der Nordwestseite des Platzes, neben der Apotheke, können Sie wieder in die Vergangenheit schauen: Durch eine Glasplatte in der Straße können Sie das Fundament und die Stufen des mittelalterlichen Turms der Schmiedepforte (Harju värav) sehen.

Dank seiner zentralen Lage ist der Platz der Freiheit ständig belebt, aber Sie können hier auch auf einer Bank oder in einem Café verschnaufen. Das Restaurant Wabadus (Freiheit) gibt es seit 1937 und bietet ein stilvolles Menü, das modern und lecker ist.

Das Café KuKu ist ein paar Jahre älter als sein Nachbar und der Ort für Künstler in Tallinn. Kein Wunder, denn das Café befindet sich direkt neben der Tallinner Kunsthalle und zwei Galerien, der Galerie der Tallinner Kunsthalle und der Vabaduse Galerie. Moderne Alltagskunst können Sie im Nu Nordik bestaunen und erwerben. Dieser Design-Shop ist esnischem Design gewidmet.

Rotermannviertel

Mit seiner unmittelbaren Nähe zum Hafen, der Altstadt und dem Viru-Einkaufszentrum befindet sich das Rotermannviertel zentral in Tallinn. An einer Kreuzung von drei Hauptstraßen gelegen, war dieses Viertel schon im 19 Jh. sehr belebt. Wohl aus diesem Grund gründete der Unternehmer Christian Abraham Rotermann an dieser Stelle seine Firma im Jahre 1829. Die Rotermann-Fabrik produzierte Bauausrüstungen und beherbergte später auch eine Destillerie, eine Nudelfabrik und in der Nachbarschaft Tallinns größte Mühle.

In der Sowjetzeit war das Viertel sehr runtergekommen, aber 2001 entschloss man sich, es zu bewahren, und die Planungen für eine Renovierung begannen. Heute ist das Rotermannviertel ein Meisterwerk der Architektur, das Altem mit Neuem vermischt und viele bedeutende internationale Preise gewonnen hat.

Das quirlige Viertel beherbergt Modegeschäfte, Cafés, Restaurants, Schönheitssalons, ein Kino und vieles mehr. Vergessen Sie nicht das neue Tallinner Design-Haus mit seiner vielseitigen Sammlung von estnischem Design! Vor allem aber behaust das Viertel viele Firmen, darunter Anwaltskanzleien und Werbeagenturen – und natürlich viele Menschen.

Der Stalker Weg (Stalkeri käik) ist nach dem berühmten russischen Film „Stalker“ von Andrei Tarkovsky benannt, der genau an dieser Stelle 1979 seinen Film drehte. Der Weg ist der neueste und zweifelsohne leckerste Teil des Rotermannviertels, denn hier haben vor Kurzem viele Restaurants und Cafés in einem alten Getreidespeicher ihre Türen geöffnet und bieten alle möglichen Delikatessen an. Schauen Sie hier vor einem Kinobesuch in der Coca-Cola Plaza vorbei! Und wenn Sie schon hier sind, probieren Sie auch den Schokoladenladen Kalev, der Konfekt von Estlands größtem Süßwarenhersteller anbietet.

Freunde der Architektur sollten das Museum der estnischen Architektur besuchen, da sich in einem ehemaligen Salzsilo befindet. Um die Ecke finden Sie das Estnische Feuerwehrmuseum und das Hotel Viru & KGB Museum. Letzteres bietet Besuchern einen faszinierenden Einblick in die nicht allzu weit zurückliegende Sowjetgeschichte.

Tallinns „Manhattan“

Die Viertel mit ihren gläsernen Wolkenkratzern im Tallinner Zentrum werden oft „Manhattan“ genannt, auch wenn die Gegend offiziell Maakri – wie eine ihrer Straßen – heißt.

Die Maakri Straße bietet exzellente Cafés sowie die besten Einrichtungsläden der Stadt.

Ansonsten ist Tallinns Manhattan von Banken, Medienagenturen und Büros nationaler und internationaler Firmen dominiert. Noch freie Plätze füllen sich schnell mit neuen Hochhäusern, die auch einigen Tallinnern ein Zuhause bieten.

Nach einer alten Legende wird die Stadt Tallinn nie ganz fertig werden. Ihr „Manhattan“ zeugt davon und beweist, dass die Stadt heute auch in die Höhe wächst.

Lesen Sie mehr über die Restaurants und Bars in Stadtzentrum.


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