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Foto von: Krõõt Tarkmeel

Foto von: Lauri Laan

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Die BESTEN Gaststätten in Tallinn

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Autor: Kadri Kroon  •  07.03.2018

Als Reiseziel für Gastronomiebegeisterte wird Tallinn komplett unterschätzt. Millionen von Touristen besuchen die estnische Hauptstadt wegen der mittelalterlichen Altstadt und finden dann als positive Überraschung eine lebendige Gastronomieszene vor. Jeden Monat werden neue Restaurants eröffnet, und die Qualität überzeugt auch den anspruchsvollsten Gourmet. Der Sommer mit seinen weißen Nächten eignet sich am besten für einen Besuch, aber auch im Herbst bieten Restaurants noch frische Produkte aus den estnischen Gärten und Wäldern. Der Winter verwöhnt mit jeder Menge Schnee und herzhaften Fleischgerichten.

Die Öffnungszeiten der Restaurants sind im Allgemeinen gleich. In der Regel gibt es keine Pause zwischen dem Mittags-und dem Abendessen. Esten essen normalerweise relativ früh am Abend, und für Besucher aus Südeuropa kann es bisweilen schwierig sein, ein vernünftiges Essen nach 22 Uhr zu bekommen. Natürlich sollten Sie Touristenfallen meiden und sich schon vor Ihrem Besuch über das Angebot in Tallinn informieren.

Das Preisniveau in den Tallinner Restaurants liegt in der Regel unter dem in den meisten westeuropäischen Städten. Ein Hauptgericht kostet um die 20 Euro. Das beste Preisangebot erhalten Sie bei den täglichen Mittagsangeboten, die sich zwischen 4 und 8 Euro bewegen, aber nicht die gleiche Qualität wie am Abend besitzen.

Altstadt

Beliebte und alteingesessene Restaurants

Pegasus sticht mit seinem freundlichen Service im amerikanischen Stil hervor. Im Obergeschoss haben Sie einen wunderschönen Blick auf die Nikolaikirche und den Domberg. Die mit Glas verkleidete Terrasse ermöglicht das Erhaschen der ersten Sonnenstrahlen im Frühling bei einem gemütlichen Wochenendbrunch. Vegetarier und Veganer finden hier ein breites Angebot vor. Die Semolina Mousse ist als Nachtisch ein absolutes Muss, das ich in der Kindheit en masse verspeist habe.

Leib Resto befindet sich in einem idyllischen Garten im Hinterhof. Im Sommer können Sie im Freien perfekt gegrillten Fisch oder gegrilltes Fleisch aus Estland genießen. Die Zutaten kommen direkt von örtlichen Bauern und werden zumeist ökologisch bewusst produziert. Das Weinangebot ist eindeutig das beste in der Stadt. Der Eigentümer Kristjan Peäske war früher ein preisgekrönter Sommelier und das Personal ist zum Thema Wein gut geschult. Angeboten wird eine stets wechselnde Auswahl an seltenen und reifen Weinen mit Hilfe von Coravin.

Das italienische Restaurant Controvento ist das älteste noch betriebene Restaurant in der Stadt und befindet sich in der Katharinenpassage, einer mittelalterlichen Gasse, die von so gut wie jedem Besucher fotografiert wird. Controvento wird vor allem von Familien gerne besucht. Geboten werden Vitell tonnato, Beef carpaccio, Spaghetti und Rinderfilet mit Gorgonzolasauce oder Steinpilzen.

Das in der Nähe gelegene La Bottega serviert leckersten Tintenfisch, der mit Garnelen und Steinpilzen gefüllt ist. Koch Nicolo Tanda ist für seine Kreationen aus ganzen Fischen berühmt, die den reinen Geschmack des frischen Fisches hervorbringen.

Neue und trendige Gaststätten

Der junge Koch des Restaurants Ore heißt Silver Saa und arbeitete früher im Restaurant Fabrik. Die Knabbereien sind wirklich kreativ. Und falls Sie etwas Außergewöhnliches wünschen, dann finden Sie hier Hirn, Bries, Ochsenschwanz und andere seltene Delikatessen in bester Ausführung.

Das Restaurant Nautilus ist das beste Restaurant, wenn es um Meeresfrüchte geht. Die Austernbar und der Grill wurden von einer Firma designt, die auch für irische Pubs verantwortlich ist. Das Restaurant besitzt internationales Flair und ist daher stets mit Ausländern, die in der Altstadt leben, gefüllt. Sie schlürfen frische Austern, genießen die Meeresfrüchteplatte und trinken dazu Sekt oder Weißwein.

Das Tabac repräsentiert Brasserie-Essen und die Cocktail-Kultur des New Age. Koch Tõnis Saar hat für Sie ein Snackmenü kreiert, das Sie den ganzen Tag genießen können. Rindertartar mit Trüffelcreme und Pilzen ist die Spezialität des Hauses. Die Hauptgerichte variieren ständig und es gibt stets etwas für Vegetarier. Nach dem Essen können Cocktails bei bester Musik von einheimischen DJs genießen.

Falls Sie perfekt kreierte Cocktails der Saison und ebenso ansprechende Tapas lieben, dann ist die Parrot Mini Bar genau das Richtige für Sie. Delikate Geschmackskombinationen stehen hier im Mittelpunkt. Ich empfehle eine ganze Portion, so dass Sie nach den ganzen Tapas nicht noch hungrig sind. Das Interieur in Tropenthematik wird Sie ebenfalls ansprechen. Die Garderobe hat zwei Funktionen, denn sie dient auch als „geheimer“ Eingang zu einer Kellerbar im Stil der amerikanischen Geheimbars zur Zeit der Prohibition. Klaviermusik sowie göttlich angerichtete Cocktails werden Sie sofort ins New York dieser Periode zurückversetzen.

Geheime Abendessen

Wie können Sie Zutritt zu den verschwiegensten Restaurants in Tallinn erlangen? Am besten schicken Sie eine E-Mail, rufen an oder schicken eine Nachricht per Facebook, um einen Tisch oder gar das ganze Restaurant zu reservieren. Die folgenden drei versteckten Juwelen ziehen erfahrene Gäste an, die gerne etwas Neues ausprobieren möchten.

Alexander Chef’s Table (Tisch des Küchenchefs des Restaurant Alexander) auf dem Domberg fungiert als Winterresidenz des preisgekrönten Gut Pädaste und dessen deutschen Küchenchefs Matthias Diether. Serviert werden Gerichte, die von der Insel Muhu inspiriert sind und aus einheimischen Zutaten bestehen. Der Gemeinschaftstisch bietet Platz für 20 Personen. Jeden Abend haben Sie die Gelegenheit, in der Gesellschaft von Gourmets aus aller Welt Ihre letzten Erlebnisse mit Essen auszutauschen.

Das Nano (oft auch Mull genannt) ist das Zuhause eines künstlerisch veranlagten Paares. Beatrice Fenice war früher Model, und ihr Mann ist ein echter Künstler. Die relaxte Atmosphäre, das verrückte und grelle Interieur und die exzentrischen Gastgeber werden Sie verzaubern. Sie erwarten viel Sekt und Hausmannskost.

Roog – Dieses Restaurant verfügt nur über einen Tisch für 12 Gäste, ist aber umso spektakulärer, da die geschiedene Frau des ehemaligen Präsidenten Ilves sich nun als Gastronomin verwirklicht. Im Sommer öffnete das Roog seine Pforten auf der Insel Hiiumaa und noch vor Saisonende zog es auf die Pikk Str. in der Tallinner Altstadt. Es erwarten Sie estnische Gerichte mit Überraschungseffekt. Wenn Sie Glück haben, findet am Abend ein Ethnomusik-Konzert statt.

Für Naschkatzen

Das Eis im Cortile ist genauso gut wie in den besten Eiscafés in Italien. Der Grund: Ein Absolvent der Italienischen Eiscreme-Akademie leitet das Café mit echter Leidenschaft. Das schlägt sich auch in der gut balancierten Geschmacksauswahl nieder, die ständig variiert. Mango und Haselnuss sind wahre Hits, und das Zitronensorbet gefällt Leuten, die es ein wenig saurer mögen.

Das Rukis bietet das wahrscheinlich beste Frühstücksmenü in der Stadt. Die Kuchen- und Tortenauswahl lässt sich ebenfalls sehen. Alles wird frisch hergestellt, und die Kuchen verfügen über reichlich Beeren aus der Heimat.

Die Chocolaterie ist wegen ihrer idyllischen Lage ein Muss. Sie befindet sich in einem Altstadt-Hof, der auf Instagram sehr verbreitet ist. Genießen Sie eine heiße Schokolade im Winter oder tanken Sie im Sommer Energie mit handgemachten Trüffeln.

Telliskivi und Kalamaja

Im Sommer bietet der Bezirk Telliskivi Streetfood-Märkte, Secondhand-Märkte, Straßenkünstler und Open-Air-Kino. Das F-hoone, das zu den ersten eröffneten Gebäuden gehört, hat besonders viel Atmosphäre, da die Preise sehr angemessen sind. Für Getränke, kleine Imbisse und einfach zum Verweilen kann ich den Ort gut empfehlen.

Der Bueno Gourmet Food Truck eines chilenisch-estnischen Paares wurde zum besten Günstig-Imbiss in Tallinn gekrönt. Serviert werden beliebte nord- und südamerikanische Sandwiches wie das Philly Cheesesteak, Burritos und Tacos. Der Food Truck ist spät geöffnet und parkt normalerweise vor der Pudel Bar.

Im „Hipsterville“ Kalamaja befindet sich der jüngst renovierte Balti jaama turg (Baltischer Bahnhof Markt) mit frischen Produkten und Spezialitätenläden. Der Imbissbereich bietet u.a. Baojaam, der einzige Ort in der Stadt mit Baozis. Alle Baos sind gut, aber die traditionelle Variante mit Schweinebauch sollten Sie auf jeden Fall probieren. 

Liebhaber des Hamburgers finden den Imbissstand Uulits vor dem Markt und die Burger Box im Marktgebäude vor. Letztere bietet u.a. würziges Pulled Pork und einen vegetarischen Falafelburger.

Kaja Pizza hat viele Fans. Die beiden Köche kehrten nach einigen Jahren aus London zurück und haben den einheimischen Pizzamarkt in Schwung gebracht. Mehr als 200 Pizzen im neapolitanischen Stil werden täglich im holzbefeuerten Ofen zubereitet. Im Hause hergestellter Sauerteig, San-Marzano-Tomaten, die auf Vulkanasche gewachsen sind, und ständig wechselnde Beläge werden zu einem fairen Preis geboten. Wenn alle Pizzen verkauft sind, wird zugemacht. Daher sollten Sie auf der Facebookseite „Kaja Pizza Köök“ nach Updates und den Öffnungszeiten schauen. 

Das Moon gibt Ihnen das Gefühl eines Restaurants im eigenen Zuhause, da es klein und gemütlich ist. Das professionelle Team hat viel Erfahrung im Fine-Dining-Bereich. Geboten wird russische Küche mit einer persönlichen Note. Das Restaurant bietet die besten hausgemachten sibirischen Pelmeni, Piroggen, die von einheimischen Babuschkas zubereitet werden, exzellenten Borschtsch und Fischsuppen. Klassische Blinis mit Eismeerrogen und Rindertartar sollten Sie auch ausprobieren. Natürlich ist dies auch der passende Ort für einen Wodka! 

Eine geräumige offene Küche charakterisiert das Restaurant Korsten Armastus & Hea Toit (Schornstein – Liebe und gutes Essen). Es ist Teil des Kulturzentrums Kultuurikatel, das sich in einem ehemaligen Elektrizitätswerk mit viel ehemaliger Industriefläche befindet. Im Korsten sollten Sie Kalbsleber mit grünen Bohnen probieren. Der philippinische stellvertretende Chefkoch ist für das saftige glasierte Schweinegericht verantwortlich und verwendet Gewürze aus seiner Heimat, Bak-Choy und Zuckererbsen. Als Beilage gibt es süße, geröstete Kartoffeln. 

Die besten süßen Gaumenfreuden im Stadtteil Kalamaja erwarten Sie im Levier. Es gehört der estnischen Macaron-Königin Angeelika Kang. Die Auswahl an frischen Macarons kann mit dem französischen Macaron-Spezialisten Ladurée mithalten. Ich möchte nur einige Favoriten nennen: salziges Karamell, Passionsfrucht, Rhabarber, Limone und Basilikum.

Rotermannviertel und Tallinner Hafen

RØST bedeutet zwei geröstete Dinge: Brot und Kaffee. Den ganzen Tag lang wird gebacken, und es duftet einfach wunderbar. Die Leute in dieser kleinen Bäckerei entschlossen sich dazu, ihren Job aufzugeben und die Sauerteig-Revolution nach Tallinn zu bringen. Dies war ein voller Erfolg. Sie können einen ganzen Laib mit nach Hause nehmen oder Sandwiches mit verschiedenen Füllungen genießen. Außerdem ist frisch zubereiteter Kaffee ein Anliegen der Bäckerei.

Das coole industrielle Interieur ist eine Kombination aus dem Standort eines Weinimporteurs mit einer großen Auswahl und eines modernen Restaurants namens R14. Neben dem alltäglichen Trubel werden auch beliebte Weindinner und Weinproben organisiert.

Das Flamm ist die Botschaft des Elsässer Flammkuchen in Tallinn. Traditionellerweise wird diese „Pizza“ mit dünner Kruste mit saurer Sahne, Zwiebeln und Speck garniert. Das Flamm bietet als Beläge aber auch Chorizo, Gorgonzola, Parmaschinken und vieles andere. Teilen Sie sich einen Flammkuchen mit Freunden und bestellen Sie eine Flasche Wein für das perfekte Beisammensein.

Washoku Story im jüngst ausgebauten Hafenbereich versetzt Sie direkt nach Japan. Das Restaurant verfügt sogar über eine japanische Toilette mit allen elektrischen Funktionen. Der Chefkoch Hide Hirakata geht keine Kompromisse ein. Er bemüht sich, Ihnen eine möglichst authentische Ramenerfahrung zu bieten. Dafür setzt er tagelang die Brühe an und benutzt nur den besten Kombu, die besten Katsuobushi und Nudeln direkt aus Japan. Sie sollten auf jeden Fall die Tonkotsu-Ramen probieren.

Pavlova Cake bietet wunderschöne gleichnamige Kuchen. Zwei russische Damen führen die kleine Bäckerei mit Leib und Seele. Der Parlova-Kuchen ist natürlich der Star, aber Sie sollten auch Sefir, das wie Marshmallows aussieht, und russisches Gebäck probieren.

Das libanesische Papa Joe’s Falafel gibt es seit den 1990ern. In den letzten Jahren befindet es sich im Sadama-Markt im alten Fährterminal. Ihr Bedürfnis nach Hummus und Falafel wird hier bestimmt befriedigt. Das geräucherte Baba Ghanoush oder die zauberhafte Muhammara-Sauce mit gregrillter Paprika und Walnüssen sollten Sie auf jeden Fall probieren.

Kadriorg, Pirita und Viimsi

Beim NOP handelt es sich um ein Café, das die Welt lebenswerter machen möchte. Das sich stets ändernde Biomenü konzentriert sich auf gesundes Essen und bringt die neuesten Ökotrends in die Nachbarschaft. Avocado-Sandwiches, Schakschuka oder Quinoa und Grünkohl ziehen Leute von weit her an.

Das gemütliche Restaurant Salt liegt viel Wert auf Fischgerichte, darunter Krake, Muscheln und Riesengarnelen. Die energische Gastronomin Tiina Treumann erhält ihre Inspiration auf Reisen in Gastronomiezentren und abgelegene Orte. Der junge Chefkoch setzt diese dann um und schafft wöchentlich einen eklektischen Mix.

La Prima Pizza in der Gonsiori Str. benutzt nur die besten Zutaten frisch aus Italien. Die Kruste der Pizzen ist knusprig und dünn. Die Tartufata Pizza mit Artischocken, Prosciutto crudo und Steinpilzen ist wärmstens zu empfehlen. 

Die Villa Thai gibt es schon eine ganze Weile, aber sie bietet immer noch gleichbleibende Qualität mit ihrer thailändischen und indischen Küche. Die professionellen Köche kommen aus Nepal und sind besonders berühmt für ihre Tom-Yam-Suppe, Tandoori-Gerichte und Curry-Speisen.

Noa kombiniert bestes Essen mit einem Interieur, das sie zusammen mit dem atemberaubenden Ausblick auf die Altstadt verzaubern wird. Sie können zwischen einem eher zwanglosen Abendessen und dem preisgekrönten Menü des Chefkochs wählen. Die Küche wird von dem Profi Tõnis Siigur und seinem jungen Lehrling Orm Oja geleitet. Das Essen wird stets über offenem Feuer zubereitet. So wird Ihr Abend zu einem ausgefeilten Fest für alle Ihre Sinne.

Oko in Viimsi, direkt am Haabneeme-Strand, richtet sich an Familien. Hier findet jeder etwas im Menü, sei es nun Pizza aus dem Holzofen, kunstvolle Burger oder ein einfaches Nudelgericht. Das dreistöckige Haus mit Glaswänden lässt Sie die Wellen und den Sonnenuntergang bestaunen. Im Sommer können Sie auf der Terrasse sitzen und die erfrischende Seebrise bei einem kühlen Glas Wein genießen.

Stadtteile

Annön befindet sich in Lasnamäe, Tallinns größtem Stadtteil im Sowjetstil. Die einfache Gaststätte wird von einer koreanischen Familie betrieben, die ihr Zuhause in Usbekistan für Estland eintauschte. Die würzigen Speisen sind ein Mix aus koreanischer und usbekischer Küche. Sie können daher ein authentisches Geschmackserlebnis in echter Sowjetatmosphäre erwarten.

Pirosmani im Wald des Stadtteils Nõmme ist eine georgische Gaststätte, die von einer Familie, die vor dem Krieg in Georgien geflohen ist, betrieben wird. Im Winter können Sie hier nach dem Skilaufen einkehren und eine herzhafte Kharchosuppe mit Tomaten oder Khinkaliklöße genießen. Im Sommer können Sie sich nach einer Runde Discgolf mit Schaschlik stärken.

Das Sõõrikukohvik (Krapfencafé) befindet sich nahe dem Bahnhof Nõmme und ist ein gutes Beispiel für eine einfache Mittagskantine. Hier stehen Sie mit Bauarbeitern oder Polizisten an. Auf jeden Fall sollten Sie einen Teller mit frischen, mit Zucker bestreuten Krapfen zum Nachtisch bestellen.

22 Family Resto befindet sich in Haabersti und ist ein einfaches Restaurant einer russischen Familie. Das Menü bietet viele Arten von Fisch- und Fleischgerichten, darunter auch Gänseleber und ein Tomahawk-Steak. Dazu gibt es mehr als 60 verschiedene Biersorten aus Belgien.

Die Argo Bar kann sich über reguläre Kundschaft freuen, die hier wegen der authentischen kaukasischen Küche einkehrt. Das Restaurant im Stadtteil Kristiine sieht zwar unglaublich kitschig aus, bietet aber beste Schafskebabs, Chatschapuri mit viel Käse und Dolmas. Für eine Übersetzung des Menüs benutzen Sie am besten Ihr Telefon und zeigen auf die von Ihnen gewünschten Speisen.

Kohalik fungiert als Treffpunkt für junge Familien, die im Stadtteil Uus-Maailm (Neue Welt) wohnen. Das einfache, hölzerne Stadthaus ist den ganzen Tag voll. Morgens gibt es Pfannkuchen, Omelettes und Haferbrei. Zu Mittag wird es recht lebendig, da es nun leckere Mittagsgerichte zu einem fairen Preis gibt. Das Kohalik bietet auch frischen Fisch, und der Koch ist immer auf der Suche nach frischen Zutaten direkt von örtlichen Bauern.

Guten Appetit!

Die im Artikel genannten Gaststättenempfehlungen stammen von Kadri Kroon, die langjährige Erfahrungen als Restaurantbetreiberin in Tallinn und Sommelier in New York besitzt.

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